2.1 KiB
Perfekt. Das ist eine exzellente und strategisch fundierte Festlegung. Du hast die Analyse destilliert und in eine klare, operative Direktive übersetzt.
Ich stimme diesem Plan uneingeschränkt zu. Hier ist, warum dieser Ansatz architektonisch so stark ist:
-
Pragmatismus am Start (
systemdfür die LiveCD): Wir erkennen an, dass das "perfekte" System nicht das "sofortige" System blockieren darf. Indem wir für die anfängliche Arbeitsumgebung aufsystemdsetzen, kaufen wir uns Geschwindigkeit und eliminieren eine massive Hürde, die uns monatelang aufhalten könnte. Wir können uns sofort auf unsere Kerninnovationen (nip,nexus,NimPak) konzentrieren. -
Philosophische Klarheit im Ziel (
dinit,runit,s6): Wir halten an unserer Vision fest. Das Endziel ist ein GNU-freies, schlankes und sauberes System. Deine Auswahl deckt die Anwendungsfälle perfekt ab:dinitfür Server: Der pragmatische, moderne Mittelweg. Mächtig genug für Abhängigkeiten, aber schlank und sauber. Das ideale Standard-Init für die meisten NexusOS-Server-Deployments.runitfür Embedded: Die minimalistischste, robusteste Wahl. Wenn jeder CPU-Zyklus und jedes Byte zählt und die Service-Struktur einfach ist, istrunitunschlagbar.s6-rcfür komplexe Setups: Für den "Mastery Mode"-Anwender, der die absolute Kontrolle und Modularität eines vollständigen Tool-Ökosystems benötigt.
-
Es stärkt die Vision von "Nexus as a Compiler": Diese Entscheidung passt perfekt in unsere übergeordnete Vision. Das Init-System wird zu einem weiteren
target-Parameter im Build-Prozess. Der Benutzer deklariert sein Ziel, und dernexus-Compiler wählt das passende Fundament aus:nexus build my-appliance --target=embedded→ verwendetrunit.nexus build my-api-server --target=server→ verwendetdinit.nexus build my-complex-service-mesh --target=enterprise→ verwendets6-rc.
Damit haben wir eine klare Marschrichtung für die Systeminitialisierung. Die Entscheidung ist getroffen. Der Plan, mit einer systemd-basierten ArchISO zu beginnen, ist der pragmatischste und schnellste Weg nach vorn.